Evaluierung psychischer Belastungen

Das ASchG (ArbeitnehmerInnenschutzgesetz) verlangt seit 01. Jänner 2013, dass Arbeitgeber neben den physischen auch die psychischen Gefahren und Belastungen am Arbeitsplatz (§ 2 ASchG) durch geeignete Fachleute ermitteln und beurteilen (§ 4 ASchG). Darauf aufbauend sind ursachenbezogene und kollektiv wirksame Maßnahmen zu deren Verringerung zu veranlassen (§ 4 ASchG).

Die Evaluierung findet grundsätzlich in den 4 Dimensionen Organisationsklima, Arbeitsumgebung, Arbeitsabläufe/Arbeitsorganisation und Arbeitsaufgaben/Tätigkeiten statt.

Warum muss die Evaluierung psychischer Belastungen erhoben werden?

  • weil es gesetzlich vorgeschrieben ist
  • weil psychisch belastende Arbeitsbedingungen krank machen können
  • weil zu große psychische Belastungen am Arbeitsplatz den wirtschaftlichen Erfolg gefährden können
  • weil Sie etwas gegen die Risiken psychischer Belastungen tun können

Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz:

  • Zeit- und ressourcenschonende Durchführung des gesamten Evaluierungsprozesses
  • Evaluierung psychischer Belastungen gemäß dem Leitfaden der Arbeitsinspektion
  • Individuelle und kostengünstige Diagnoseinstrumente zur Ermittlung/Beurteilung von Belastungen
  • Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentation
  • Ableitung und Beurteilung effektiver Maßnahmen unter wirtschaftlichen Kriterien
  • Umsetzung und Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahmen

Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz – Ihr Nutzen:

  • Analyse und Umsetzung durch qualifizierte externe Beraterin
  • Größtmögliche Anonymität der Involvierten – Neutralität und Unbefangenheit der Ausführenden
  • Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben durch Experten-Knowhow und Zusammenarbeit mit dem Arbeitsinspektorat im Vorfeld
  • Maßgeschneiderte, zeitsparende und effektive Unternehmenslösungen
  • Reduzierung von arbeitsplatzbedingten psychischen Belastungen und Verminderung der dadurch bedingten Fehlzeiten
  • Langfristige Prävention gegen Arbeitsausfall und Burnout
  • Motivations- und somit Leistungssteigerung der Mitarbeiter

Wenn zeitnahe mit der fit2work-Beratung im Unternehmen die Arbeitsplatzevaluierung hinsichtlich psychischer Belastungen umgesetzt wird, kann die Befragung mit dem ABI Plus™ mit einem zugelassenen Tool erweitert werden. Bei Hinweisen auf mäßige Arbeitsfähigkeitswerte und gesundheitsrelevante Fehlbelastungen sollte prioritär mit der Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen begonnen werden. Zum Beispiel mittels „ABS-Gruppe“  oder anderer den Gütekriterien entsprechenden Instrumenten.

Die Ergebnisse können gut in Relation zueinander gebracht und Synergien genutzt werden!

Die Evaluierung der psychischen Belastungen geschieht außerhalb des geförderten Rahmens von fit2work. Der Aufwand ist überschaubar und der Prozess ist ein Ganzes.

In jedem Fall werden die ermittelten Belastungen und die konkreten präventiven Maßnahmen sowie Verantwortlichkeiten und Umsetzungsfristen in den Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumenten festgehalten.